10 Gedanken zu.. Zwiebeln | ..und ein Rezept für Schalotten Antipasti

Als bloggender Foodie einen Magen-Darm-Infekt zu haben, ist ja doch etwas unpraktisch. Andererseits habe ich mir so jetzt mal wieder ausgiebig Gedanken machen können, die noch nicht einmal so traurig waren, obwohl es in meiner heutigen Folge von 10 Gedanke zu.. um die Zwiebel geht. Erfahren könnt ihr diesmal außerdem, warum ich inzwischen meistens Schalotten verwende, wenn in einem Rezept Zwiebeln gefragt sind. Habt viel Spaß mit meinen 10 Gedanken zu.. Zwiebeln.

  • Die Küchenzwiebel wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Sie gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit 1).
  • „Allium cepa“ lautet der lateinische Name der Küchenzwiebel. „Allium“ bedeutet im klassischen Latein Knoblauch. „Cepa“ bedeutet im lateinischen einfach Zwiebel und ist vom römischen Wort „cepulla“ = „kleines Zwiebelchen“ abgeleitet 2).
  • Aus dem Wort „cepulla“ soll sich nach Ewald Ernst das althochdeutsche Wort „cibolle“, das mitteldeutsche „zibel“ und daraus schließlich das hochdeutsche „Zwiebel“ und das niederdeutsche „Bolle“ entwickelt haben 2).
  • Wandgemälde zeigen, dass die Zwiebel in Ägypten schon zur Zeit des Alten Reiches zu den verbreitetsten Opfergaben zählte. Sie galt als heilig 3).
  • Ihre heutige Beliebtheit in der indischen Küche hat die Zwiebel erst durch den späteren arabischen Einfluss errungen. Im 7. Jahrhundert beschreibt der chinesische Reisende Xuan Zang sie noch als „Speise für niedere Kasten“ 4).
  • Schon Johann Wolfgang von Goethe schrieb: „Ist denn die Wahrheit eine Zwiebel, von der man die Häute nur abschält? Was ihr nicht hineingelegt, ziehet ihr nimmer heraus“ 5).
  • Hildegard von Bingen empfiehlt die Zwiebel „für solche, die an Schüttelfrösten leiden oder Fieber oder Gicht haben, ist sie gekocht (besonders) gut.“ Und im Jahre 1834 schreibt Karl Sigismund Kunth über die Zwiebel: „sie wirkt …antiscorbutisch, harn- und wurmtreibend, äußerlich aufgelegt rötet sie die Haut.“ Heute wird der Zwiebel noch einiges mehr an Kräften zugeschrieben 6).
  • Die ätherischen Öle der Zwiebel sind schuld daran, dass man beim Zwiebel Schneiden Tränen vergiesst 7).
  • Zwiebeln wachsen auf Deutschland’s Feldern auf gut 8.000 ha und mit einer Erntezeit von Juli bis Oktober und guter Lagerfähigkeit sind sie ganzjährig aus heimischer Produktion erhältlich 8).
  • Wurden Schalotten lange Zeit als eigenständige Pflanzenart angesehen, werden sie inzwischen nur noch als Teil der Art der Küchenzwiebel geführt. Im Gegensatz zu der Zwiebel gelten Schalotten aber als besser bekömmlich 9, 10).

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Schalotten Antipasti
Serves 2
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Zutaten
  1. 8 Schalotten
  2. Olivenöl
  3. Salz
  4. 2 EL Honig
  5. 3 EL Essig (z. B. Condimento bianco)
  6. 60 ml Wasser
Zubereitung
  1. Die Schalotten schälen und in einer Pfanne mit Olivenöl kurz anbräunen.
  2. Die Schalotten zusammen mit den übrigen Zutaten in einen kleinen Topf geben und alles köcheln, bis die Flüssigkeit fast eingekocht ist.
  3. Den Topf vom Herd nehmen und die karamellisierten Schalotten abkühlen lassen.
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Einzelnachweise:

5 Kommentare

  1. Pingback: Schmausepost vom 1. November | Schmausepost

  2. Sehr schöne Sammlung, sind interessante Sachen dabei. Ich habe mal wieder etwas dazu gelernt.
    Zu den tränenden Augen kann ich sagen, daß ich mit Kontaktlinsen das Problem nicht mehr habe. Vorher musste ich immer weine dabei, jetzt macht es gar nichts mehr aus. Ich hätte nie gedacht, daß ich mit Kontaktlinsen einen solchen Vorteil in der Küche haben würde ;-)

    Gruß,
    Jens

  3. Great post Eva! No matter if I use onions or shallots, they always make me cry. Possibly the shallots even more. I didn’t know they would be better for the stomach!

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