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Walnuss-Buchweizenbrot

Ich würde mich eher als Gelegenheits-Brotesserin bezeichnen. Aber wenn es bei mir Brot gibt, dann ist es meist selbst gebacken. Früher war das anders. Da hatte ich allerdings auch gedacht, dass Brot backen eine sehr aufwendige Aktion sei und dass man dazu einen Brotbackautomat braucht. Inzwischen kenne ich aber auch viele schnelle und einfache Brotrezepte, so wie dieses Rezept für ein Walnuss-Buchweizenbrot, das sich zudem glutenfrei abwandeln lässt, wenn man die Haferflocken weglässt. Ich selber habe mit Gluten keinerlei Probleme, so dass ich auch, allein um der Abwechslung willen, versuche, bei meiner Ernährung möglichst viele verschiedene Getreidesorten zu verwenden. Aber ich kenne auch genug Betroffene, die entweder mit einer Weizenunverträglichkeit oder gar mit Zöliakie zu tun haben.

Das Schöne am Selberbacken ist außerdem, dass man dann weiß, was in dem Brot drin ist. Und mir selber schmeckt selber gebackenes Brot auch deutlich besser. Vor allem frisch aus dem Ofen, wenn es noch warm ist, finde ich es einfach köstlich. Das Walnuss-Buchweizenbrot lässt sich übrigens auch prima als Backmischung verschenken. Eine Kurzanleitung dazu gibt es weiter unten. Und wer mag, kann die Zutaten auch variieren und z. B. andere Saaten und Nüsse verwenden als Sesamkörner und Walnüsse.

Rezept für glutenfreies Brot | food-vegetarisch.de

Walnuss-Buchweizenbrot

Zutaten

Zutaten
  • 300 g Buchweizenmehl
  • 100 g Maismehl
  • 70 g grob gehackte Walnüsse
  • 40 g grobe Haferflocken
  • 30 g Sesamsamen
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g Quark

Anleitungen

Zubereitung
  • Alle Zutaten gut zu einem Teig verkneten und 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Backofen auf 220 °C (Umluft 200 °C) vorheizen.
  • Den Teig in eine gefettete Kastenform à 25 cm Länge füllen, auf die mittlere Schiene in den Backofen schieben und 15 Minuten backen. Dann die Ofentemperatur auf 180 °C (160 °C Umluft) herunterschalten und weitere 45 Minuten backen.

Notizen

vegetarisch | laktosefrei | vollwert:
Glutenfreies Buchweizenbrot | food-vegetarisch.de

Rezept für glutenfreies Brot | food-vegetarisch.de

Glutenfreies Buchweizenbrot | food-vegetarisch.de

Backmischung für glutenfreies Brot || FOOD VEGETARISCH

Die Zutaten für das Brot kann man auch sehr gut als Backmischung verschenken. Dazu benötigt man eine Flasche mit 1 Liter Fassungsvermögen und einer großen Öffnung. In diese füllt man nacheinander vorsichtig alle Zutaten bis auf das Wasser und den Quark, so dass sich die einzelnen Schichten gut voneinander abzeichnen. Dann die Flasche fest verschließen und mit folgender Anleitung versehen:

„Backmischung mit 300 ml lauwarmem Wasser und 50 g Quark gut verkneten und 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Backofen auf 220 °C (Umluft 200 °C) vorheizen. Teig in eine gefettete Kastenform à 25 cm Länge füllen. Auf die mittlere Schiene in den Backofen schieben und 15 Minuten backen. Dann die Ofentemperatur auf 180 °C (160 °C Umluft) herunterschalten und weitere 45 Minuten backen.

befüllt am: __________
(Die Backmischung hält sich ca. 1 Monat)“

Backmischung für glutenfreies Brot || FOOD VEGETARISCH

12 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

    1. Ich habe es selber zwar noch nicht ausprobiert, aber ich könnte mir vorstellen, dass man den Quark einfach durch Sojaquark ersetzen könnte. Auf jeden Fall wünsche ich gutes Gelingen!

  1. Das Brot ist wirklich toll geworden. Ich habe auch kein Glutenunverträglichkeit, backe und koche aber auch immer wieder gerne mit Alternativen. Besonders Buchweizen und Hirse liebe ich!Das Brot kommt in meine Rezeptsammlung=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  2. Susanna sagt:

    Die Kombination aus Buchweizen und Walnuss kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich bin oft froh das ich nicht auf Gluten, und damit auf die typischen Btote mit weicher, wattiger Krume und knuspriger Kruste verzichten muss, aber wie man bei dir sieht, es gibt durchaus leckere Alternativen.

    1. Hallo Robert,
      stimmt. Als ich den Blogpost schrieb, hab ich mich noch auf die Angabe „glutenfrei“ bei einigen Haferflockensorten verlassen.

      Inzwischen weiß ich aber, dass diese Kennzeichnung nur bedeutet, dass dies nicht kontaminierte Haferflocken sind, die den in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen Wert von unter 20 ppm Gluten (bezogen auf Weizen, Roggen und Gerste) einhalten, und dass es verschiedene klinische Studien gibt, die belegen, dass nicht kontaminierter Hafer, der gesondert für Zöliakiebetroffene angebaut und verarbeitet worden ist, von der überwiegenden Mehrheit der erwachsenen Betroffenen beschwerdefrei, normalerweise in Mengen von bis zu 50 g pro Tag, vertragen wird. Einige der Studien geben allerdings auch Hinweise darauf, dass eine geringe Zahl an Zöliakiebetroffenen auf Hafer nachweislich negativ reagiert. Sehr informativ finde ich in dem Zusammenhang auch die Stellungnahme der DZG.

      Viele Grüße und Danke für den Hinweis, so dass ich die Rezeptangaben jetzt auch korrigieren kann!
      Eva

  3. Tomas sagt:

    …darauf negativ reagieren heißt in Wirklichkeit nicht reagieren. Ist wie bei AIDS-Test ; positiv bedeutet: infiziert bzw. im schlimmeren Fall erkrankt…

    Danke trotzdem für die nach meinem Geschmack gelungene Rezeptanregung.

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