Spargel-Hafer-Cremesuppe

Diesmal widme ich meinen Blogpost dem Saathafer, auch Avena sativa genannt. Denn dieser wurde am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gewählt. Das Besondere am Saathafer, der auch Weißer oder Echter Hafer genannt wird, ist, dass er ein sehr großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten bietet, die von der Behandlung der Haut, über Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zur Vorbeugung etwa von Arteriosklerose und Diabetes mellitus Typ 2 reichen. Wer darüber mehr erfahren will, kann sich hier auch die entsprechende Pressemitteilung der Universität Würzburg durchlesen.

Dass ich bzw. wir sehr gerne Hafer essen, liegt aber nicht nur an seinen positiven Eigenschaften, sondern auch daran, dass er uns einfach gut schmeckt. Einige Gerichte mit Hafer wie die Apfel-Hafer-Muffins mit Streuseln, die Hafermilch oder der Express-Porridge mit Apfel und Banane gibt es auch schon auf dem Blog. Heute kommt nun ein Suppenrezept dazu, für das ich passend zur beginnenden Frühjahrssaison Spargel verwendet habe. Die Suppe lässt sich aber auch sehr gut mit anderem Gemüse zubereiten. Seit da einfach experimentierfreudig.

Spargel-Hafer-Cremesuppe

Spargel-Hafer-Cremesuppe
Serves 2
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Zutaten
  1. 600 g weißer Spargel
  2. 1 Bund glatte Petersilie
  3. 50 g Schalotten
  4. 1 EL Butter
  5. 1 TL Honig
  6. 60 g kernige Haferflocken (alternativ: Hafer, grob geschrotet)
  7. 600 ml Gemüsebrühe
  8. 200 g Sahne
  9. Salz
  10. schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Zubereitung
  1. Spargel schälen, holzige Enden entfernen und die Stangen 7-10 Minuten in Salzwasser bissfest kochen. Herausnehmen und kalt abschrecken.
  2. Spargelköpfe und ca. 1/3 der Spargelstangen als Einlage beiseitestellen. Die restlichen Spargelstangen in ca. 2 cm lange Stücke schneiden
  3. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Schalotten schälen und fein würfeln.
  4. Spargelstücke und Schalotten in Butter andünsten. Honig und Haferflocken dazugeben. Mit 100 ml Gemüsebrühe ablöschen. Mit restlicher Gemüsebrühe und Sahne auffüllen und aufkochen. Suppe ca. 15 Minuten offen köcheln lassen und die Petersilie zugeben.
  5. Die Suppe cremig pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spargeleinlage zugeben, Suppe einmal aufkochen und mit etwas Petersilie garniert servieren.
FOOD VEGETARISCH http://www.food-vegetarisch.de/

Saathafer

Spargel-Hafer-Cremesuppe

Saathafer

Buchrezension | Die Grüne Küche: Smoothies & Co.

Buchvorstellung Smoothies & Co

Ein Buch, das ich hier schon längst vorstellen wollte, ist Die Grüne Küche: Smoothies & Co. Erhältlich ist es bereits seit einiger Zeit auf Englisch. Im September vorigen Jahres ist nun auch die deutsche Übersetzung im Knesebeck Verlag erschienen. Hinter der grünen Küche verbergen sich David Frenkiel und Luise Vindahl, die den erfolgreichen englischsprachigen Food-Blog Green Kitchen Stories betreiben. Dies ist übrigens einer der ersten Food-Blogs, die ich für mich entdeckt habe, als ich anfing, mich für Blogs zu interessieren. Smoothies & Co. ist bereits das dritte Buch, das die beiden herausgebracht haben. Auch ihr Erstlingswerk Die Grüne Küche, habe ich hier auf dem Blog schon vorgestellt.

Zum Buch „Die Grüne Küche: Smoothies & Co.“

Im Gegensatz zu den beiden ersten Büchern kommt Die Grüne Küche: Smoothies & Co. sehr handlich im Format 16,9 x 21,9 cm daher. Die Handschrift der beiden Autoren ist aber auch bei diesem Buch sofort zu erkennen, sowohl was die Texte betrifft als auch die Fotos von David Frenkiel.

Und wie der Titel schon vermuten lässt, geht es in diesem Buch vor allem um Smoothies. Hierzu gibt es nicht nur jede Menge Rezeptideen, sondern auch sehr hilfreiche Hintergrundinfos in den Kapiteln Wissenswertes zur Zubereitung, Unsere Smoothie-Vorratskammer, So gelingen perfekte Smoothies, Geräte und Ausrüstung und Tipps & Tricks. Sehr schön ist in diesem Zusammenhang auch der kleine Smoothie-Leitfaden, den die beiden erstellt haben. Hier bekommt man sofort Lust, mit eigenen Smoothie-Kreationen loszulegen.

Die Rezepte selber sind unterteilt in die Kapitel Grundrezepte, Einfache Smoothies, Absolute Hingucker, Nussmilch-Variationen, Säfte und Dessert. Hier finden sich nicht nur klassische Smoothie-Ideen, sondern auch Grundrezepte für Müsli, Nussmilch oder Chiapudding. Und auch daran, ein Rezept für die Nutzung der Nussreste, die bei der Herstellung von Nussmilch anfallen, haben die beiden gedacht. Die meisten Rezepte sind übrigens für 1-2 Personen gedacht, aber es finden sich auch Rezepte für deutlich mehr Personen, wie z. B. das Marmorierte Smoothie-Stileis oder das Beeren-Salzkaramell-Semifreddo. Außerdem sind zusätzlich nussfreie Rezepte gekennzeichnet.

Rezepte, die ich ausprobiert habe

In dem Buch finden sich sowohl Rezepte mit Zutaten, bei denen die Chance groß ist, dass man diese bereits in seinem Vorratsschrank hat, als auch welche mit etwas ungewöhnlicheren Zutaten, sodass man hier die Chance hat, mal was Neues auszuprobieren. Diese bunte Mischung war es dann auch, die dafür gesorgt hat, dass ich letztlich mehr Rezepte ausprobiert habe, als ich ursprünglich geplant hatte.

Müsli

Müsli (S. 31)

Begonnen habe ich mit dem Grundrezept für Müsli. Das Mischungsverhältnis, das die beiden Autoren für Flocken, Kerne, Trockenfrüchte und andere Zutaten vorgeschlagen haben, hat mich dabei voll und ganz überzeugt. Nach diesem Leitfaden werde ich mir sicherlich auch zukünftig mein Müsli mischen.

Einfacher Himbeer-Smoothie | Mocha-Morning-Hit

Einfacher Himbeer-Smoothie (S. 38) | Mocha-Morning-Hit (S. 41)

Sowohl der Himbeer-Smoothie als auch der Mocha-Morning-Hit stammen aus dem Kapitel Einfache Smoothies, und hier ist der Name auch Programm: einfach zuzubereiten und dabei extrem lecker. Vor allem die Smoothie Variante des morgendlichen Cappuccinos hat mir sehr gut gefallen. Auf die Idee, Espresso mit Haferflocken, Kakao und Pflanzenmilch zu mixen, wäre ich vorher nicht gekommen.

Bananen-Snickers-Shake

Bananen-Snickers-Shake (S. 53)

Und den Bananen-Snickers-Shake kann ich allen Leckermäulern empfehlen, die Banane und Nuss mögen. Auch hier war ich wieder angenehm überrascht, wie einfach sich diese Köstlichkeit zubereiten ließ.

Mango-Chia-Parfait

Mango-Chia-Parfait (S. 64)

Etwas aufwändiger wurde es dann mit dem Mango-Chia-Parfait. Aber letztlich hielt sich auch hier der Aufwand und die Menge an Zutaten sehr in Grenzen. So ein leckeres Parfait ist doch schneller gemacht, als ich vorher gedacht hatte.

Orangen-Sesam-Smoothie mit Himbeeren | Upside-Down-Frühstück

Orangen-Sesam-Smoothie mit Himbeeren (S. 81) | Upside-Down-Frühstück (S. 89)

Ein ganz neues Geschmackserlebnis hatte ich dann beim Orangen-Sesam-Smoothie mit Himbeeren. Die Kombination von Orange und Sesam hat mir sehr gut geschmeckt. Und auch die Art und Weise, sein Müsli geschichtet zu servieren, so wie beim Upside-Down-Frühstück, hat mir gefallen. Inzwischen richte ich auch meine eigenen Frühstückskreationen gelegentlich so an.

Chia-Parfait mit Kiwi und Grünkohl (S. 89)

Chia-Parfait mit Kiwi und Grünkohl (S. 98)

Ein weiteres Highlight war dann noch das Chia-Parfait mit Kiwi und Grünkohl. Allein schon die Kombination aus grünem Smoothie mit Kokos-Chia-Pudding wäre lecker gewesen, aber hier wurde das Ganze noch durch Nussmus und Granola getoppt.

Bounty-Smoothie

Bounty-Smoothie (S. 137)

Hier gilt das gleiche wie für den Bananen-Snickers-Shake: denn auch der Bounty-Smoothie ist geschmacklich eine köstliche Alternative zum Schokoriegel und ist zudem recht unkompliziert in der Zubereitung.

Erdbeer-Nice-Cream & Schoko-Quinoa-Birchermüsli

Erdbeer-Nice-Cream & Schoko-Quinoa-Birchermüsli (S. 145)

Die Kombination aus Erdbeer-Nice-Cream & Schoko-Quinoa-Birchermüsli ist vermutlich das Rezept, das mich geschmacklich am meisten begeistert hat, was vor allem an dem Schoko-Quinoa-Birchermüsli liegt. Für mich war es zudem das erste, aber sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich Quinoa süß zubereitet habe.

Mein Fazit

Um es kurz zu machen, Die Grüne Küche: Smoothies & Co. hat meine Erwartungshaltung übertroffen. Ich hatte mit einer Sammlung von Abwandlungen klassischer Smoothie-Rezepte gerechnet, aber z. B. nicht damit, auch Anregungen für Desserts und andere Kreationen zu erhalten, für die man ebenfalls Smoothies verwenden kann. Auch dass das Ganze durch verschiedene alltagstaugliche Grundrezepte, die u. a. eine willkommene Alternative zu gekauften Müslimischungen, Nussmilch- und Nussmusprodukten sein können, abgerundet wird, gefällt mir sehr gut.

Außerdem mag ich den informativen und undogmatischen Schreibstil der beiden Autoren sehr gerne. So widmen sie u. a. in der Einleitung auch dem Thema Smoothies oder Säfte? einen eigenen Abschnitt, in dem sie kurz darlegen, welche allgemeinen Meinungen es zum Verzehr von Säften gibt, und dann beschreiben, wie sie selber es handhaben.

Von den Büchern zum Thema Smoothies ist Die Grüne Küche: Smoothies & Co. das  abwechslungsreichste Buch, das ich mir bislang angeschaut habe, denn es deckt eine große Bandbreite an verschiedenen Rezepten ab, die auch in eine vollwertige Ernährungsweise passen, da sie ohne jede Art von Zucker auskommen. Außerdem macht es einfach Spaß, in dem Buch zu blättern und sich durch die Fotos inspirieren zu lassen.

Die Grüne Küche: Smoothies & Co. | Knesebeck Verlag | (D) 16,95 EUR | 160 Seiten | Über 50 abwechslungreiche Rezepte zum Thema Smoothie | Kreative und leckere Smoothie-Ideen, die  einfach zuzubereiten sind und die man teilweise auch gar nicht erwartet.

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Vielen Dank an den Knesebeck Verlag, der mir dieses Kochbuch zur Verfügung gestellt hat und an Lieblingsglas, die mir die Ball Mason Gläser zur Verfügung gestellt haben.

Mein Foto-Workflow mit Lightroom | Teil 4: Exportvorgaben

Dies ist eine Reihe über meinen Foto-Workflow mit Lightroom, in der es darum geht, wie ich meine Food-Fotos mit möglichst wenig Aufwand in Lightroom importiere, sortiere und exportiere.

Nachdem meine Blogpause doch etwas länger ausfiel, als gedacht, freue ich mich umso mehr, jetzt wieder etwas über meinen Foto-Workflow mit Lightroom zu schreiben. Und zwar geht es diesmal ums Exportieren von Fotos. Diese Funktion nutze ich sehr regelmäßig, sei es, um Fotos ausdrucken zu lassen, diese auf meinem Blog zu veröffentlichen oder um diese anschließend zu Bildagenturen hochzuladen. Jeder dieser Einsatzzwecke stellt andere Anforderungen an die benötigte Bilddatei. Für meinen Blog braucht z. B. die Bildauflösung nicht so groß zu sein als wenn ich das Bild einer Bildagentur anbiete. Dafür sollen die Fotos auf meinem Blog aber mit einem Wasserzeichen versehen sein.

Exportvorgaben in Lightroom

All diese Parameter kann man in Lightroom einstellen, und anschließend werden die benötigten Dateien dann mit Hilfe der Funktion Exportieren erzeugt. Nun möchte ich aber nicht jedesmal alle benötigten Einstellungen beim Exportieren neu eingeben. Deshalb habe ich mir inzwischen einige Exportvorlagen angelegt für die bei mir am Häufigsten vorkommenen Einsatzzwecke.

Zu Lightroom gehören bereits einige Standard-Exportvorgaben. Um sich diese anzeigen zu lassen, gibt es, wie eigentlich fast immer bei Lightroom, mehrere Möglichkeiten. Befindet man sich im Modul Bibliothek (Shortcut G) gibt es links unten die Schaltfläche Exportieren. Eine andere Möglichkeit ist es, sich den Befehl Exportieren im Kontextmenü anzeigen zu lassen, nachdem man zuvor ein Bild markiert hat.

Hier gibt es neben dem Lightroom-Vorgaben Ordner standardmäßig schon den Ordner Benutzervorgaben für die eigenen Vorlagen. Man kann aber auch noch weitere Ordner anlegen, so wie ich das z. B. mit den Ordnern Agentur/Kunden Vorgaben  und  Evas Vorgaben  gemacht habe, um den besseren Überblick zu behalten.

Eigene Lightroom Exportvorgaben

Im Folgenden möchte ich euch nun einige meiner Exportvorlagen mit ihren Einstellungen vorstellen, die vielleicht auch für euch nützlich sein können. Hierbei handelt es sich um Vorlagen, mit denen man passende Dateien für folgende Einsatzzwecke erzeugen kann, die zudem nicht unnötig groß sind:

Lightroom-Exportvorgabe „Für Print …. „

Hinter den Namen „Für Print 10×15 cm“ und „Für Print 20×30 cm“ verbergen sich bei mir zwei Vorlagen, die bereits passend für bestimmte Ausdrucksgrößen angelegt sind.

Lightroom Exportvorgabe um Bilder auszudrucken

Die Einstellungen, die ich dazu definiert habe, sind:

  • Speicherort für Export: Bei Exportieren in „Ordner später wählen (nützlich bei Vorgaben)“ auswählen.
  • Dateibenennung: Umbenennen in ankreuzen und „Benutzerdefiniert“ auswählen.
  • Dateieinstellungen: Bildformat „JPEG“ auswählen, Farbraum „sRGB“ und als Qualität reicht 90 völlig aus.
  • Bildgröße: In Bildschirm einpassen ankreuzen, „Lange Kante“ auswählen, „15“ eingeben, „cm“ auswählen und als Auflösung 300 eingeben und „Pizel/Zoll“ auswählen.
  • Metadaten: hier wähle ich meist „Nur Copyright“ aus, einfach weil ich nicht zu viele Fotodaten preisgeben möchten.

Alle anderen Einstellungen sind deaktiviert. Und wenn man andere Formate als z. B. 10×15 cm ausdrucken will, so braucht man nur die entsprechende Größe im Feld Bildgröße einzugeben. So habe ich z. B. auch noch eine Vorlage „Für Print 20×30 cm“. Da muss die längste Kante dann natürlich 30 cm sein.

Was die Dateibenennung betrifft, da reicht natürlich die Angabe „Benutzerdefiniert“ nicht aus. Die Dateibenennung muss vorher noch eingestellt werden. Dies geschieht, indem man im Dropdown-Menü bei der Dateibenennung den Befehl Bearbeiten… ganz unten auswählt, um in den Dateinamenvorlagen-Editor zu gelangen. Ich lasse meist den ursprünglichen Dateinamen und füge nur noch ein Anhängsel an, wie z. B. „-print15cm“. Damit weiß ich dann auch später noch, wofür ich bestimmte Dateien erzeugt habe.

Lightroom-Exportvorgabe „Für FaceBook Header“

Dateien, die ich bei Facebook hochlade, versuche ich immer so klein wie möglich zu halten, allein schon, da ich mir selber nicht so sicher bin, wo sie ggf. noch überall landen bzw. von wem sie verwendet werden. Aber aufs Posten bei Facebook möchte ich dennoch nicht verzichten. Deshalb sieht meine Exportvorlage für den Header bei einer Facebook Seite z. B. wie folgt aus.

Lightroom Exportvorgabe für Facebook Titelbilder

Die Einstellungen, die ich dazu definiert habe, sind:

  • Speicherort für Export: Bei Exportieren in „Ordner später wählen (nützlich bei Vorgaben)“ auswählen.
  • Dateibenennung: Umbenennen in ankreuzen, „Benutzerdefiniert“ auswählen und die gewünschte Benennung im Dateinamenvorlagen-Editor einstellen wie bei den „Für Print…“ Vorgaben beschrieben. Als Anhängsel zum ursprünglichen Dateinamen gibt es hier bei mir die Bezeichnung „-fb-header“
  • Dateieinstellungen: Bildformat „JPEG“ auswählen, Farbraum „sRGB“ und als Qualität 70 einstellen. So bleibt die Datei schön handlich und der Bildqualität am Bildschirm tut es keinen Abbruch.
  • Bildgröße: In Bildschirm einpassen ankreuzen, „Lange Kante“ auswählen, „851“ eingeben, „Pixel“ auswählen, als Auflösung 72 eingeben und „Pizel/Zoll“ auswählen. Da die Bilder in ersten Linie für die Betrachtung am Bildschirm gedacht sind, trage ich hier die 72 für die Auflösung ein.
  • Metadaten: hier wähle ich meist „Nur Copyright“ aus, einfach weil ich nicht zu viele Fotodaten preisgeben möchten.

Meine Lightroom-Exportvorgabe für Blog-Bilder mit Wasserzeichen

Eine Funktion, die mir noch besonders gut bei Lightroom gefällt, ist, dass ich direkt beim Exportieren Fotos mit einem Wasserzeichen versehen kann. Dies nutze ich z. B. bei meinen Lightroom Exportvorgaben für Bilder, die für meinen Blog gedacht sind. Auch hier habe ich mir wieder mehrere Vorgaben erstellt, da bei meinem Blog-Design die Bilder im Header ein größeres Format benötigen als die restlichen Blogbilder. So heißt die Vorgabe für die Beitrags-Bilder z. B. „Für  Food-Blog 840px quer“. Und auch hier versuche ich generell, die Bilder so klein wie möglich zu halten, allein schon deshalb, damit ihr beim Besuch meines Blogs möglichst nicht lange warten müsst, bis euch alle Fotos angezeigt werden.

Lightroom Exportvorgabe mit Wasserzeichen

Die Einstellungen, die ich diesmal definiert habe, sind:

  • Speicherort für Export: Bei Exportieren in „Ordner später wählen (nützlich bei Vorgaben)“ auswählen.
  • DateibenennungUmbenennen in ankreuzen, „Benutzerdefiniert“ auswählen und die gewünschte Benennung im Dateinamenvorlagen-Editor einstellen wie bei den „Für Print…“ Vorgaben beschrieben. Als Anhängsel zum ursprünglichen Dateinamen gibt es hier bei mir die Bezeichnung „-blog“
  • Dateieinstellungen: Bildformat „JPEG“ auswählen, Farbraum „sRGB“ und als Qualität 70 einstellen. So bleibt die Datei schön handlich und der Bildqualität am Bildschirm tut es keinen Abbruch.
  • Bildgröße: In Bildschirm einpassen ankreuzen, „Lange Kante“ auswählen, „840“ eingeben, „Pixel“ auswählen, als Auflösung 72 eingeben und „Pizel/Zoll“ auswählen. Benötigt ihr eine andere Bildgröße, so gibt hier einfach den benötigten Wert für die Lange Kante der Bilder an
  • Metadaten: hier wähle ich auch wieder „Nur Copyright“ aus, einfach weil ich nicht zu viele Fotodaten preisgeben möchten.
  • Wasserzeichen: Und hier kann man nun sein gewünschtes Wasserzeichen eingeben mit dem die Bilder exportiert werden sollen. Dazu wählt man im Drop-Down Menü den Befehl „Wasserzeichen bearbeiten..“ aus, um in den Wasserzeichen-Editor zu gelangen. Dort wählt man zunächst oben rechts aus, ob man Text oder eine Grafik als Wasserzeichen haben möchte. In meinem Fall ist es eine PNG-Datei, die ich als Wasserzeichen nutze. Diese wähle ich im Abschnitt „Bildoptionen“ aus, um im anschließenden Abschnitt „Wasserzeicheneffekte“ noch detaillierter anzugeben, wo das Wasserzeichen platziert werden soll, wie groß ich es haben will und wie transparent es sein soll. Hier gilt einfach: ausprobieren und den persönlichen Geschmack entscheiden lassen.

Ausblick und Rückblick

Ihr seht, Lightroom Exportvorgaben lassen sich sehr schnell und einfach erstellen. Von daher, schaut einfach, welche Formate ihr öfters benötigt. Denn dann kann eine eigene Vorgabe den Workflow doch erheblich einfacher machen. Ich selbst merke es immer wieder, wenn ich z. B. mal eben Fotos zum Ausdrucken oder irgendeinen anderen Anlass exportieren will.

Und wer nochmal nachlesen will, wie ich Bilder in Lightroom importiere, sichte und bewerte, der findet hier die übrigen Teile meiner kleinen Reihe über meinen Foto-Workflow mit Lightroom:

 

Mini-Blumenkohl-Pizzen mit Kürbis

Seit dem Einzug der neuen Küchenmaschine gibt es bei uns deutlich häufiger Röstis in allen möglichen Varianten, wenn es mal schnell gehen muss. Aber auch andere Lieblingsrezepte habe ich wieder für mich neu entdeckt. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist die Blumenkohl-Pizza. Vor einiger Zeit gab es hier auf dem Blog schon ein Rezept mit Kartoffeln. Nun habe ich mich von der beginnenden Kürbissaison inspirieren lassen mit dem Ergebnis, dass ich euch diesmal eine Rezeptvariante für Mini-Blumenkohl-Pizzen mit Kürbis, Zwiebeln und Tomate vorstelle, die das Potenzial zu unserer neuen Lieblingspizza hat.

Hierfür werden die Tomaten zusammen mit Zwiebeln zunächst eingekocht, und der geraspelte Kürbis wird zusammen mit Zwiebeln und etwas Knoblauch angedünstet, bevor er auf die Pizza darf. Wer übrigens mehr über die GEFU Trommelreibe TRANSFORMA erfahren will, mit der ich bei diesem Rezept sämtliches Gemüse und auch den Käse geraspelt habe, dem empfehle ich meinen Erfahrungsbericht, den ich kürzlich hier veröffentlicht habe.

Rezept für Blumenkohl-Pizzen mit Kürbis | FOOD VEGETARISCH

Mini Blumenkohl-Pizzen mit Kürbis
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Für den Pizza-Boden
  1. 600 g Blumenkohlröschen
  2. 80 g Mandeln
  3. 1 EL getrockneter Thymian
  4. Salz | Pfeffer
  5. 3 Eier (verquirlt)
Für die Pizza-Soße
  1. 70 g Zwiebeln
  2. 3 EL Olivenöl
  3. 450 g Tomaten
  4. Salz
Für den Pizza-Belag
  1. 140 g Kürbis
  2. 125 g rote Zwiebeln
  3. 1 Knoblauchzehe
  4. 2 EL Olivenöl
  5. Salz | Pfeffer
  6. 70 g Parmesan
  7. 1 Handvoll Rucola
Zubereitung
  1. Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Mandeln und Blumenkohl fein reiben und in eine Schüssel geben. Thymian, Salz und Pfeffer hinzugeben, alles mit den Händen vermengen und in die Mitte eine Grube machen. Eier in einer anderen Schüssel miteinander verquirlen und in die Grube hineingeben. Mit den Händen die trockenen Zutaten in die Mitte ziehen und alles gut vermengen. Der Teig sollte lockerer und klebriger sein als normaler Pizzateig.
  3. Teig in neun Teile teilen. Teigstücke auf das Backblech setzen und mit den Händen zu Pizzaböden mit einem Durchmesser von ca. 11 cm formen, dabei die Ränder leicht erhöhen. Die Pizzaböden 25-30 Minuten goldbraun backen.
  4. Inzwischen für die Soße Zwiebeln schälen und fein hacken bzw. reiben. Olivenöl in einem Topf erwärmen und die Zwiebeln 3-4 Minuten bei niedriger Temperatur andünsten. Tomaten waschen, Stiele rausschneiden und mit einem Stab- oder Standmixer pürieren. Tomatenmasse zu den Zwiebeln geben und 15-20 Minuten einkochen lassen.
  5. Für den Belag Kürbis putzen und Zwiebeln schälen. Beides grob raspeln und miteinander vermischen. Knoblauch schälen und dazu pressen. Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und die Kürbis-Zwiebel-Mischung mit dem Knoblauch darin einige Minuten andünsten. Rucola verlesen, waschen und gut abtropfen lassen. Parmesan fein reiben.
  6. Die gebackenen Pizzaböden aus dem Ofen nehmen, mit der Tomatensoße bestreichen und die Kürbis-Zwiebel-Mischung darüber verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und Parmesan darüber geben. Die Pizzen ca. 10-15 Minuten backen, bis die äußeren Teile des Belages und die Pizzaränder leicht verbrannt sind. Die Pizzen mit Rucola bestreut servieren.
Für 9 Mini-Pizzen
vegetarisch | glutenfrei | vollwert
Für Eilige
  1. Statt die Tomaten selber einzukochen kann man auch passierte Tomaten nehmen.
FOOD VEGETARISCH http://www.food-vegetarisch.de/
Rezept für Blumenkohl-Pizzen mit Kürbis | FOOD VEGETARISCH

Rezept für Blumenkohl-Pizzen mit Kürbis | FOOD VEGETARISCH

Ausprobiert | GEFU Fleischwolf und Trommelreibe TRANSFORMA

„Ist die niedlich“, so der O-Ton unserer Nachbarin, als sie bei uns die neue GEFU Trommelreibe TRANSFORMA in der Küche sah. Die Trommelreibe gehört zu der neuen Serie TRANSFORMA des Küchenwerkzeugherstellers GEFU, die wir seit einiger Zeit am Testen sind.

Über die neue Serie TRANSFORMA von GEFU

Die Kernprodukte dieser Serie sind eine Trommelreibe und ein Fleischwolf, die sowohl als Basisprodukt als auch als Aufsatz erhältlich sind. Beim Basisprodukt ist jeweils noch ein Standfuß mit Kurbel dabei, der sowohl für die Trommelreibe als auch für den Fleischwolf verwendet werden kann. Außerdem gibt es ein Ergänzungsset mit zwei weiteren Schneidtrommeln für die Trommelreibe. Bis auf den Standfuß sind alle Teile spülmaschinengeeignet.

Meine Erfahrungen mit der Trommelreibe TRANSFORMA

Als erstes habe ich mir die Trommelreibe genauer angeschaut. Hier gehören zum Lieferumfang ein Standfuß mit abnehmbarem Gehäuse inkl. Stößel zum sicheren Nachschieben und 3 verschiedene Schneidtrommeln für feine Flocken, grobe Raspeln und dünne Scheiben. Um zu verhindern, dass die Trommelreibe während der Nutzung über die Arbeitsplatte wandert, kann man sie wahlweise mittels Saugfuß oder alternative mit der mitgelieferten Tischklammer an bis zu 8 cm dicke Arbeits- oder Tischplatten befestigen. Auf einer glatten Oberfläche wie z. B. Marmor hält der Saugfuß prima und selbst auf unserer leicht angerauhten Arbeitsplatte hat die Saugkraft mindestens für einen Raspelvorgang gereicht, bevor ich den Saugfuß wieder neu feststellen musste. Und obwohl die Fußhöhe extra so gewählt ist, dass auch größere Schüsseln gut unter die Trommelreibe passen, war meine Lieblingsschüssel dann doch etwas zu hoch.

GEFU Trommelreibe TRANSFORMA (Foto GEFU)

GEFU Trommelreibe TRANSFORMA (Foto GEFU)

Die Schneidtrommel für dünne Scheiben durfte erstmal Möhren, Kartoffeln und Gurken in Scheiben schneiden. Eine Aufgabe, die sie prima und ohne viel Kraftaufwand meinerseits erledigt hat, sodass der Liebste sich gleich über eine Portion Bratkartoffeln mit Salat als Beilage freuen durfte. So schnell und sicher hatte ich bisher übrigens noch nie Gemüse in dünne Scheiben geschnitten oder gehobelt. Da ging es in der Vergangenheit sogar gelegentlich etwas blutig zu, wenn ich „nur mal eben schnell“ etwas hobeln wollte.

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Gemüse waren auch bei den anderen beiden Schneidtrommeln meine Testprobanden. Außerdem habe ich mit Haselnüssen ein kleines Vergleichsraspeln gemacht, um zu sehen, wie sich hier die Trommeln für feine Flocken und grobe Raspeln schlagen. Das Raspeln selber ging wieder ganz fix, was sicherlich auch an den extra scharfen LASER CUT Trommeln liegt. Und beide Ergebnisse konnten sich auch sehen lassen. Da entscheidet dann einfach der persönliche Geschmack, ob man nun die etwas gröber oder die fein gehackten Nüsse bevorzugt.

gefu-transformer-trommelreibe-grob-fein

Meine Erfahrungen mit dem TRANSFORMA Schneidtrommel-Set Krone/Bircher

Als Ergänzung zur Trommelreibe TRANSFORMA gibt es auch noch ein Set mit zwei weiteren Schneidtrommeln. Hierbei handelt es sich um die Schneidtrommeln Krone und Bircher. Die Bircher Schneidtrommel ist gekennzeichnet durch eine grobe, gegenläufige Lochung, und sie ist vor allem gedacht für Rohkost wie Äpfel, aber auch für die Zerkleinerung von „Härtefällen“ wie Kartoffeln, Rettich und Co. Demgegenüber besitzt die Krone Schneidtrommel scharfe „Krönchen“, mit denen sie z. B. Hartkäse schnell und einfach zerkleinern, aber auch Kartoffelpuffer-Teig vorbereiten kann.

GEFU Schneidtrommeln TRANSFORMA

Mit der Krone Schneidtrommel habe ich zunächst Parmesan geraspelt. Zum Vergleich habe ich ihn außerdem mit der Schneidtrommel für grobe Raspeln gerieben mit dem Ergebnis, dass sich beide Schneidtrommeln prima eignen  für Parmesan. Bei der Krone Schneidtrommel sieht der Parmesan halt nur noch etwas netter aus aufgrund der ausgefransteren Raspelkanten. Ein ähnliches Vergleichsreiben habe ich auch mit Kartoffeln gemacht, die ich für einen Kartoffelpuffer-Teig verwenden wollte. Hier hat mir das Ergebnis von der Krone Schneidtrommel deutlich besser gefallen. Die Raspel, die ich mit der groben Schneidtrommel hergestellt hatte, waren einfach zu groß und glatt, um daraus einen Kartoffelpuffer-Teig herzustellen, bei dem sich die Kartoffelraspel auch gut ineinander verhaken.

links: Schneidtrommel Krone | rechts: Schneidtrommel Bircher

links: Schneidtrommel Krone | rechts: Schneidtrommel Bircher

Ein Apfel kam bei der Bircher Schneidtrommel zum Einsatz. Geschälte Äpfel lassen sich mit ihr auch sehr gut zerkleinern. Allerdings esse ich Äpfel gerne mit Schale. Nur hat die Schale leider nicht ihren Weg durch die Schneidtrommel Bircher gefunden. Anders sieht es mit der Schneidtrommel für grobe Raspel aus. Mit dieser konnte ich auch meinen Apfel inklusive Schale raspeln.

Meine Erfahrungen mit dem Fleischwolf TRANSFORMA

Was soll ein Vegetarier mit einem Fleischwolf anfangen, mag sich vielleicht mancher fragen. Allerdings eignet sich der Fleischwolf TRANSFORMA nicht nur für das Wolfen von Fleisch und das Befüllen von Würsten, sondern es lassen sich mit ihm auch Cannellonis mit Gemüse befüllen und Spritzgebäck herstellen. Erhältlich ist er als Basisprodukt inkl. Standfuß oder als Ergänzungsprodukt. In dem Fall lässt er sich durch einen Bajonettverschluss an den Standfuß der Trommelreibe befestigen.

Zum Lieferumfang gehören neben dem eigentlichen Fleischwolfaufsatz mit Transportschnecke, eine grobe und eine feine Lochscheibe (zur Verarbeitung von Fleisch, Fisch und Gemüse), ein Wurstfülltrichter (der auch zum Befüllen von Cannellonis gedacht ist), ein Spritzgebäckvorsatz mit 5 Motiven, ein selbstschärfendes Flügelmesser und ein Stopfer/Schlüssel zum Nachschieben der Lebensmittel, sowie zum Festziehen/Lösen des Schraubverschlusses.

GEFU Fleischwolf TRANSFORMA mit Gemüse

Wie sich Fleisch durch den Wolf drehen lässt, habe ich nicht ausprobiert. Dafür kam bei mir Gemüse zum Einsatz. Das ließ sich, grob geschnitten bzw. geraspelt, auch recht gut durch den Wolf drehen. Die dabei entstehende homogene Masse kann man u. a. als Füllung für Nudeln oder als Basis für Bratlinge verwenden. Bei größeren Mengen kann es allerdings schon eine ziemliche Kurbelei werden. Und wenn man beim Gemüse wolfen zu sehr stopft, kann es passieren, dass Flüssigkeit an den Verbindungsteilen austritt und am Standfuß herunterläuft. Dies lässt sich nach Info vom Hersteller auch nicht verhindern, da an diesen Stellen bewegliche Teile sind. Er empfahl mir allerdings, den Fleischwolf nicht komplett vollzupacken, um ein Lecken zu minimieren.

Befüllen von Cannellonis

Das Befüllen von Cannellonis habe ich natürlich auch in meiner Neugierde gleich ausprobiert. Das hat sich allerdings bei uns als nicht ganz trivial herausgestellt. Gut war hier, dass ich Dank des Liebsten auf eine dritte bzw. vierte Hand zurück greifen konnte, um die Cannellonis vor dem Wurstvorsatz zu halten und zu verhindern, dass die Füllung hinten aus der Nudel wieder herausflutscht. Außerdem sollte man bei der Wahl der Zutaten für seine Füllung sorgfältig sein. Ich hatte z. B. die Idee, eine Füllung aus grob geraspelten Möhren, Porree und Wirsing mit Ricotta zu verwenden. Was beim Befüllen allerdings passierte, war, dass die Möhren sich am Wurstfülltrichter festsetzten und immer mehr verklumpten, während die Flüssigkeit herausgepresst wurde und herunterlief. Hier waren die groben Möhrenraspel vermutlich keine gute Wahl und ich werde noch ein wenig weiter Experimentieren müssen.

Mein Fazit

Inzwischen bin ich ein regelrechter Fan von der GEFU Trommelreibe TRANSFORMA geworden. Ich habe noch nie so schnell und einfach Gemüse, Nüsse und andere Lebensmittel gehobelt und geraspelt wie in den letzten Wochen. Und der Liebste musste keinmal meine Finger verpflastern. Außerdem freut er sich darüber, dass es nun wieder öfters Röstis gibt. Denn für die war mir in der Vergangenheit der Aufwand fürs Reiben oft zu groß. Was mir außerdem gut gefällt, ist, dass die Trommelreibe recht handlich ist und nicht zu viel Platz in der Küche einnimmt. Auch der Zusammenbau erfolgt sehr intuitiv. Das Ergänzungsset mit den Schneidtrommeln Bircher und Krone ist zudem ein nettes Extra, auch wenn man bereits mit den drei Schneidtrommeln, die zur Basisausstattung gehören, bestens gerüstet ist.

Was GEFU Produkte betrifft, bin ich allerdings auch vorbelastet. Ich besitze bereits die Raspini Multireibe, den Spiralschneider Spirelli und die Pecorino Trommel-Käsereibe. Die Käsereibe ist bei uns seit Jahren im Dauereinsatz, nachdem ich eine hübsche Desiger-Käsereibe eines anderen Herstellers schon nach kurzem Einsatz geschrottet hatte. Und auch der Spiralschneider wird regelmäßig genutzt. Nur von der Multireibe werde ich mich nun trennen, da unsere neue Trommelreibe deren Zweck noch besser erfüllt.

Die Notwendigkeit eines Fleischwolfs hängt sicherlich von den persönlichen Koch- und Backvorlieben ab. Ich selber mache doch eher selten Cannellonis oder Spritzgebäck und um Bratlingsmasse homogener zu bekommen, nutze ich gerne auch einen Stabmixer, auch weil ich bei ihm weniger Teile zu reinigen habe, als beim Fleischwolf. Von daher gilt für mich: die Trommelreibe ist perfekt für mich und beim Fleischwolf muss ich einfach noch schauen, ob er sich einen Stammplatz in meiner Küche erobern wird oder nicht.

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Vielen Dank auch an GEFU, die mir die Produkte der Reihe TRANSFORMA zur Verfügung gestellt haben.